Am Montag wurde im Lauterbrunnental die Leiche des vermissten Engländers Myles Robinson gefunden. Nun wird Kritik an der Kantonspolizei Bern laut. Diese gehe bei der Suche nach Vermissten falsch vor. Dies behauptet Ivan Schmidt, der Betreiber des Internetportals «swiss missing», welches Auskunft über vermisste Personen in der Schweiz gibt. Seine Seite werde von den meisten Polizeikorps in der Schweiz mit Informationen versorgt. Nicht so von der Kantonspolizei Bern – diese verlasse sich bei der Suche nur auf die kaum genutzte und nicht aktuelle Seite des Bundesamtes für Polizei, so Ivan Schmidt gegenüber Capital FM. Auf dieser Seite sei Myles Robinson aber nie aufgetaucht.«Die Polizei sollte so organisiert sein, dass das Profil von Myles Robinson innert Minuten auf der offiziellen Homepage (swisspolice) landet. Dass dies gar nie passiert ist, ist unserer Ansicht nach eine Schlamperei», so Schmidt. Die Kantonspolizei Bern habe es verpasst einen entsprechenden Antrag bei swisspolice zu machen, damit das Profil erscheint. Gemäss Schmidt sind die ersten 24 Stunden für eine vermisste Person die wichtigsten.Die Kantonspolizei weigerte sich gegenüber Capital FM Stellung zu nehmen, da es sich um interne Fragen handle. Hier den Artikel.
Quelle: Bernerzeitung und Radio Capital





Soso, eine Internetseite könnte also verhindern, dass ein besoffener Engländer über eine Felswand abstürzt…
Guten Tag,
Unsere Antwort:
Nein, eine Internetseite kann das nicht verhindern.Hingegen eine schnelle Publikation und Korrekte Verteilung der Vermisst – Meldung kann die Chanche eines Fundes erhöhen.
MFG
Zudem haben wir klar gesagt es geht allgemein in Sache Vermisste Personen falsch ab…
Ivan Schmidt: Lächerliche und peinliche Wichtigtuerei. Was spielt es denn für eine Rolle, ob ein abgestürzter besoffener Engländer rasch gefunden wird, oder erst wenn die Krokusse blühen?
Die Berner (wie jede!) Polizei hat genug zu tun mit dem Schutz verantwortungsvoll lebender Einheimischer und Touristen. Was sich aus eigenem Willen oder eigenem Alkoholpegel ins Jenseits befördert, kann wohl kaum einfordern, von den Einsatzkräften prioritär behandelt zu werden.
Diese Website ist schlicht lächerlich. Bezeichnend, dass die Comments zum “Fall” (lol, wie passend!) Myles Robinson geschlossen / verhindert werden.
Würg.
Lächerlich sind Ihre Kommentare. Soviel wie man bis zum fund wusste war vielleicht diese Person (Robinson Myles) verletzt aber noch am leben. Also spielt es doch eine Wichtige Rolle das man bevor die Krokusse blühen sucht und findet. Besoffen war schon jeder von uns Mal und da durch Verwirrt bestimmt auch. Also hätte es unseren Jungen sein Können der irgendwo nach der Chilbi oder nach der Party irgendwo Abstürzt und niemanden merkt es.
Leider war Robinson Myles in ein Berggebiet und hatte dadurch wenige Chance unverletzt zu bleiben. Schlecht ist, das Ihn Bestimmt noch jemand in dem Weg gesehen und nicht reagiert hat. Punkt.
Website Lächerlich: Schauen sich doch weiter auf die unvollständige Website der Swisspolice. Viel Spass dabei. Wir wissen was tun und machen es Freiwillig.
Kommentaren über Myles Robinson sind in zwei “Post” offen. Den einzige der Geschlossen ist der mit der Todesmeldung und dies aus Respekt. Würg? Ja Ihren Frust.
Per Zufall bin ich aus der Gemeinde, in der Myles Robinson verschwunden ist.
Es geht ja nicht nur darum einen “besoffenen abgesürzten” Touristen zu suchen, schliesslich wussten sie zum Zeitpunkt des Verschwinden nicht einmal, ob er noch lebt oder nicht. Es war schon so, dass eine Gruppe privater (und einheimischer) Personen die Leiche gefunden haben. Hätte sich der Herr nur verloffen, hätte es ja sein können, dass sie ihn noch lebend gefunden hätten. Tja, wie’s das Leben halt will.
Übrigens, Ivan Schmidt:
“Schlecht ist, das Ihn Bestimmt noch jemand in dem Weg gesehen und nicht reagiert hat.”
Waren sie schon mal da oben? Wenn ja, dann wüssten sie, dases es sich bei diesem “Weg” um einen schwierigen handelt, den nicht einmal Einhimische mitten in der Nacht (im nüchternen Zustand) begehen würden.
@Gertch
Wenn ich schreibe: “Schlecht ist, das Ihn Bestimmt noch jemand in dem Weg gesehen und nicht reagiert hat”, meinte ich als Robert Miles noch im Dorfweg war in dessen Alkoholisierten Zustand. Den oberen Teil ihres Kommentar bin ich ganz Einverstande.